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Johann Josef Brunner
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Trommelmikroskop aus zaponiertem Messing von
Brunner, Paris um 1850 (Höhe bei eingefahrenem
Tubus: 27 cm). Die winzige Signatur Brunner à Paris
befindet sich am Tubusträger (Schrifthöhe: 1mm).
Dieses Mikroskop verfügt über zwei Okulare, ein
dreiteiliges Objektiv, einen Feintrieb an einer runden
Säule unterhalb des Tisches, einem drehbaren
Konkavspiegel und einer höhenverstellbaren
Lochblendenhalterung mit einer Lochblende
unter dem Tisch. Es wird liegend in einem
Mahagonikasten aufbewahrt, in dem noch ein
kleiner Kasten für Präparate Platz hat.
Johann Josef Brunner (1804 - 1862) wurde im schweizerischen Balsthal geboren und arbeitete zunächst in der Schlosserei seines Vaters. Im Alter von 22 Jahren zog er nach Wien und schließlich 1828 nach Paris, wo er seinen Namen änderte: Jean Brunner. Er arbeitete dort mit Frederic Hutzinger und Jacques Louis Vincent Chevalier (1771 - 1841) zusammen. Seine erste eigene Werkstätte eröffnete er in den 30ern in der 34 Rue des Bernardin. 1845 erfolgte der Umzug in die 183 Rue de Vaugirard. Nach dem Tode von Johann Josef Brunner im Jahre 1862 übernahmen seine Söhne Emile 1834 - 1895 und Leon 1840 - 1894 die kleine Firma, die sich von nun an Brunner Frères nannte. Mit dem Tode von Emile Brunner erlosch die Firma im Jahre 1895.

Johann Josef Brunner machte sich durch die Herstellung hochpräziser Instrumente wie z.B. Mikroskope, Teleskope, astronomische Instrumente und Landvermessungsgeräte einen Namen weit über die Grenzen Frankreichs hinaus.
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