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Emil Busch
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Großes Mikroskop der Firma Busch, Rathenow bei
Berlin, um 1910 (Höhe bei eingefahrenem Tubus:
31 cm) mit einfachem Drehtisch, Abbe'schem
Beleuchtungsapparat, Dreifachobjektivrevolver
(C zerlegbar in 3 Teile, E/4mm und 1/12 Öl/2mm),
Grob- und Feintrieb sowie Plan- und Konkav-
spiegel. Die für Busch typische, geschwungene
Signatur befindet sich am Tubus: Busch,
Rathenow, Nr 10757
. Der Fuß und der Tubus-
träger mit Griff sind aus lackiertem Eisen gefertigt,
wohingegen die übrigen Teile aus zaponiertem
bzw. vernickeltem Messing bestehen. Im
Eichenholzkasten befindet sich außerdem
das Objektiv F/2 mm, vier Okulare (2, 3, 4, 5)
und drei Einlegelochblenden mit der dafür
vorgesehenen Halterung. Der Griff am Tubusträger
wurde von Carl Zeiss eingeführt und ab 1900 oft
von anderen Herstellern kopiert.
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Emil Busch (1820-1888) übernahm 1845 die optische Werkstatt von seinem Onkel Eduard Duncker
(1797-1878). Er machte sich unter anderem durch die Herstellung von hochwertigen
Brillengläsern einen Namen.
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Kleines Mikroskop von Busch um 1910
(Höhe bei eingefahrenem Tubus: 27 cm).
Die geschwungene Signatur Emil Busch, A-G,
Rathenow
befindet sich am Tubus. Interessanter-
weise trägt dieses Gerät keine Nummer, was
möglicherweise auf eine frühe Produktion
schließen läßt. Der Fuß, der Tisch und der
Tubusträger bestehen aus Eisen (schwarz
lackiert), der Tubus ist aus zaponiertem Messing.
Das Objektiv (vernickeltes Messing) läßt sich in
drei Teile zerlegen (CI, II, III). Die Grobfokussierung erfolgt über die Rändelschraube am Tubus,
wohingegen die Feinfokussierung durch eine
Schraube an der rechten Seite des Tisches
durchgeführt wird, die ein leichtes Anheben der
Tischplatte bewirkt. Unter dem Tisch befindet sich
eine Lochblendenscheibe mit drei Positionen und
ein Plan-/Konkavspiegel. Das Gerät wird liegend in einem Eichenholzkasten aufbewahrt, in dem sich
noch ein weiteres Okular befindet.
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Präparationsmikroskop von Busch um 1920 (Höhe:
16 cm). Die geschwungene Signatur Busch,
Rathenow
befindet sich an der Fixierung der
Rändelräder dem Betrachter zugewandt. Der Fuß
besteht aus schwarzlackiertem Gußeisen. Weitere
Kennzeichen dieses Gerätes sind die runde Säule
mit Zahnstange, der beidseitige Grobtrieb, der
Planspiegel und der weiße Reflektor, die
Glasauflage auf dem Tisch, der Schwenkarm mit
Gelenk und die Lupe (nicht extra signiert).
An diesem Mikroskop können Handstützen
angebracht werden.
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