Haben Sie schon einmal durch ein antikes Mikroskop geschaut? Die Brillanz der Optik ist selbst für erfahrene Mikroskopiker beeindruckend. Die folgenden Aufnahmen entstanden mit einer digitalen Kamera (Olympus Camedia C-5050Z) und einem entsprechenden Adaptersystem (Olympus ADU). Als Beleuchtung diente eine Kaltlichtquelle mit LBD-Filter. Durch Klicken auf die Gerätebezeichnung können Sie das Mikroskop betrachten, mit dem die Aufnahme entstand.

Georg Merz

Kopf von Sitobion avenae (F.) fotografiert durch mittleres Mikroskop von Merz 1842, München um 1865. Für die Aufnahme diente das Objektiv 1/3, der Konkavspiegel sowie die Lochblendenscheibe in der mittleren Position. Endvergrößerung: ca. 100fach.

Georges Oberhaeuser

Schnitt durch das Auge von Batrachoseps attenuatus (Eschscholtz, 1833) fotografiert durch mittleres Trommelmikroskop (Nr. IV) von Oberhaeuser 2191, Paris um 1852, unter Verwendung des Objektives Nr. 4, ohne Lochblende und ohne Auszugstubus. Endvergrößerung: ca. 100fach.

Edmund Hartnack

Schnitt durch die menschliche Kopfhaut fotografiert mit mittlerem Trommelmikroskop (Nr. IV) von Hartnack 4820, Paris um 1865. Diese Aufnahme entstand unter Verwendung des Objektives 7, des Konkavspiegels und der offenen Lochblendenscheibe bei eingefahrenem Auszugstubus. Endvergrößerung: ca. 200fach.

Simon Plößl

Schnitt durch menschlichen Vater-Pacini-Körper betrachtet mit achromatischem Messingmikroskop von Plößl, Wien um 1845. Für die Aufnahme diente das dreiteilige Objektiv und der Konkavspiegel. Endvergrößerung: ca. 150fach.

Rudolf Wasserlein

Schnitt durch das Cerebellum der Katze betrachtet mit kleinem Messingmikroskop von R. Wasserlein, Berlin um 1875. Die Optik setzte sich aus dem Konkavspiegel, der offenen Lochblendescheibe und dem Objektiv Nr. 7 zusammen. Endvergrößerung: ca. 200fach.