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HAGEDA
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Berliner Mikroskop mit schwarz lackiertem Messing-Fuß, zaponiertem Tubus und Tubusträger um 1915 im Edelholzkasten (Stativ Nr. 2, Höhe bei eingefahrenem Tubus: 29 cm). Der Tubus und die Vergrößerungstabelle im Kasten tragen die Signatur Hageda. 2. bzw. II. Das Gerät verfügt über einen Fein- und einen Grobtrieb, eine Halterung für Einlegelochblenden unter dem Tisch und einen Plan-/Konkavspiegel. Neben den Objektiven (Nr. 3 und Nr. 7) und den Okularen (Nr. 4 und Nr. 7) ist in dem abschließbaren Kasten auch noch Platz für drei Lochlenden sowie für mikroskopisches Besteck.
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Im Jahre 1902 gründeten Mitglieder des Berliner Apothekervereins die Einkaufsvereinigung der Apotheker Berlins mbH, die durch gemeinschaftlichen Einkauf von Verbandstoffen bessere Konditionen erhalten sollte. Bereits 1904 erfolgte die Umwandlung von einer Einkaufsvereinigung in eine Handelsgesellschaft, der Name lautete nun: Hageda (Handelsgesellschaft Deutscher Apotheker mbH). Es entstand ein Großhandels- und Fabrikationsunternehmen mit Filialen im gesamten Deutschen Reich, aus dem der Apotheker alles beziehen konnte, was er für seine Arbeit brauchte. Am 16.12.1921 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, die sich erfolgreich behauptete. Trotz der Wirren des 2. Weltkrieges und der schwierigen Situation für dieses Unternehmen ab 1945 hat es bis in unsere Tage als Hageda überlebt.
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