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R. Krügelstein
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Ungewöhnliches Berliner Messingmikroskop wahrscheinlich von R. Krügelstein um 1880 (Höhe bei eingefahrenem Tubus: 25cm). Die Seriennummer 2673 ist auf der oberen Brücke der geschwärzten Parallelogrammführung abzulesen. Der Tubus, der Auszugstubus und der Tisch bestehen aus zaponiertem bzw. geschwärztem Messing, wohingegen der Fuß und die Säule mit Kippe aus dunkel grün lackiertem Gußeisen mit Goldlackverzierung bestehen. Die Grobfokussierung wird über den Schiebetubus, die Feinfokussierung mithilfe der Parallelogrammführung über ein Rändelrad durchgeführt, das sich interessanterweise oberhalb des Tisches befindet. Zur optischen Ausstattung dieses Mikroskops gehören die Objektive Nr. 3 und Nr. 10 (plus eine weitere Frontlinse mit hoher Apertur), die Okulare Nr. 2 und Nr. 4, ein Plan-/Konkavspiegel sowie eine gewölbte Lochblendenscheibe mit vier Positionen.
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Der Optiker R. Krügelstein betrieb 1875 eine Werkstatt in der Leipzigerstr. 130 in Berlin und warb mit preiswerten Mikroskopen hoher Qualität.
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