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Albert Niemann
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Berliner Messingmikroskop mit Eisenfuß um 1915
(Höhe bei eingefahrenem Tubus: 35 cm). Die
Vergrößerungstabelle im Kasten trägt die Signatur
Hofrat Dr. Niemann, mikroskopisches Institut
Berlin W 15, Fasanenstr. 66.
Mit Ausnahme des
schwarz lackierten Fußes besteht der Rest des
Gerätes aus zaponiertem, vernickeltem und
schwarz lackiertem Messing. Außerdem verfügt es
über einen Grob- und Feintrieb, einen einfachen
Drehtisch, einen höhenverstellbaren Kondensor mit
Irisblende, Dreifachobjektivrevolver (Nr.3, Nr.7 und
Ölimmersion 1/12) und einen Plan-/Konkavspiegel.
Im abschließbaren Weichholzkasten befinden sich
noch die Okulare 4, 5 und 6.
Hofrat Dr. Albert Niemann (1880 - 1921) war der Sohn des Heldentenors Albert Niemann (1831-1917). Von 1908 bis 1918 arbeitete er als Assistent an der Universitätskinderklinik in Berlin. 1918 übernahm er die Leitung des Säuglingsheims in Halensee. Nach ihm und seinem Kollegen Ludwig Pick (1868-1944) ist die oft tödlich verlaufende Niemann-Pick-Krankheit (syn. Sphingomyelinlipidose) benannt, eine degenerative Lipidstoffwechselstörung, die in fünf Formen auftritt. Die von ihm beschriebenen Schaumzellen (mehrkernige fettspeichernde Zellen) in diversen Organen werden ebenfalls von den meisten Medizinern als Niemann-Pick-Zellen bezeichnet.
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