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W. Teschner
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Ungewöhnliches Trichinenmikroskop von Teschner
um 1900 (Höhe 25 cm). Die Signatur ist zwei Mal in
den schwarz lackierten Holztisch in der Nähe der
Säule eingestanzt: W. Teschner, Berlin. Außerdem
befindet sich hier noch der Vermerk auf
Markenschutz Patent, wohingegen eine
Seriennummer fehlt. Das einseitige Rändelrad dient
der Grobfokussierung, eine Feinfokussierung ist
nicht vorgesehen, was bei der Trichinenschau
auch nicht zwangsläufig nötig ist. Zur optischen
Ausstattung gehören ein kleiner Konkavspiegel,
ein dreiteiliges Objektiv und ein Okular.
Die Objektivaufnahme ermöglicht die Verwendung
von Objektiven mit zwei verschiedenen
Gewindedurchmessern.

Mithilfe einer Parallelogrammführung können selbst große Kompressorien definiert bewegt werden, wie sie oft in der Trichinenschau eingesetzt wurden. Eine Skala (12 Teilstriche) hilft dabei Orte im Präparat wiederzufinden, also Trichinella spiralis im Fleisch. Für den Transport wird die Säule vom Holztisch getrennt in einem Mahagonikasten aufbewahrt.

Joseph Amuel gründete 1806 eine der ersten optischen Werkstätten in Berlin, die Wilhelm Teschner 1866 übernahm (J. Amuel Nachf. W. Teschner). Erst dieser begann mit der Produktion ausgefallener und preisgünstiger Trichinenmikroskope, die schnell Beachtung fanden.
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Kleines Mikroskop aus Berlin von Teschner um 1880 (Höhe bei eingefahrenem Tubus: 21 cm). Der Kasten trägt ein Etikett mit der Signatur: J. Amuel, Nachfg: Teschner, Verfertiger, optischer, mechanischer und landwirtschaftlicher, Instrumente, Berlin, Friedrichs-Straße No 180, Eckhaus Taubenstr. und mit der Serienummer: 1035. Diese ist ebenfalls auf dem Tubusarm eingestanzt. Die Feinfokussierung erfolgt mithilfe des Rändelrades unter dem Tisch, die Grobfokussierung durch den Schiebetubus. Die Beleuchtung wird über eine Lochblendenscheibe mit drei Positionen und einen dreh- und kippbarer Konkavspiegel eingestellt. Zur optischen Ausstattung gehören ein dreiteiliges Satzobjektiv und ein Okular. Der flache Fuß besteht aus einer schwarz lackierten Eisenlegierung, der restliche Mikroskopkörper ist aus zaponiertem und geschwärztem Messing sowie gebläutem Stahl gefertigt. Dieses kleine Mikroskop wird liegend in einem Mahagonikasten aufbewahrt.
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