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Paul Thate
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Massiges Berliner Mikroskop von Thate um 1890
mit Auszugstubus (Höhe bei eingefahrenem Tubus:
29 cm). In den schweren, schwarz lackierten
Hufeisenfuß aus Gußeisen ist auf der Unterseite die
Nummer XXXVI eingeritzt, wohingegen sich die
eigentliche Signatur P. Thate, Berlin am Tubusarm
ablesen läßt. Unter dem Tisch befindet sich ein
Lochblendenrad mit 4 Positionen und ein Plan-
/Konkavspiegel. Die Grobfokussierung erfolgt über
das Schieben des Tubus, die Feinfokussierung mit
Hilfe des Rändelrades an der Säule. Das Objektiv
läßt sich in drei Teile zerlegen, wobei das
Mittelstück typischer Weise keine Linse trägt.
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Großes Messingmikroskop von Thate, Berlin im Juni 1907 (Höhe bei eingefahrenem Tubus: 32 cm). Die Signatur befindet sich auf dem Arm P. Thate, Berlin 3303. Der lasierte Weichholzkasten und die Vergrößerungstabelle in der Tür tragen dieselbe Nummer. Der Tubus, der Tisch und der Tubusträger wurden aus lackiertem bzw. zaponiertem Messing gefertigt, wohingegen der Fuß aus lackiertem Gußeisen besteht. Unter dem Tisch befindet sich ein höhenverstellbarer Kondensor mit Irisblende und ein Plan-/Konkavspiegel. Das Zubehör beinhaltet die signierten Objektive No. 2, No. 7 und 1/12 homogene Oelimmersion, Halbapochromat, Fluorit-System, Num.-Apert. 1,30 sowie die Okulare No. 1 und No. 3. Weitere Kennzeichen dieses Gerätes sind die klobige Säule, der Grobtrieb am Tubus, und der gefederte Feintrieb unter dem Tisch. Der Zustand des Zapons ist ungewöhnlich gut. Die handgeschriebene Vergrößerungstabelle (Paul Thate, Optisch-mechanische Werkstätte, Berlin 4) ist mit den Abbildungen von Medaillen verziert, die Paul Thate für seine Leistungen verliehen bekam: Berlin 1880 und 1890, Brüssel 1888, Paris 1900.
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