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H. Windler
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Berliner Messingmikroskop um 1925
(Höhe bei eingefahrenem Tubus: 31 cm). Die
Signatur befindet sich an dem schwarz lackierten
Messingtubus H. Windler, Aktien Gesellschaft,
Berlin, No 11675
. Der Fuß ist aus lackiertem
Eisen gefertigt, wohingegen die übrigen Teile aus
zaponiertem bzw. vernickeltem Messing
bestehen. Weitere Kennzeichen dieses Gerätes
sind der Fein- und der Grobtrieb, ein einfacher
Drehtisch, ein höhenverstellbarer Kondensor mit
Irisblende und Filterhalterung, ein Plan
/Konkavspiegel sowie ein Dreifachobjektivrevolver
mit den Objektiven Nr. 3, Nr. 6 und 1/12
Ölimmersion 18b 101x. In dem abschließbaren
Weichholzkasten befinden sich außerdem die
Okulare Nr. 2 und Nr. 3.
Die Ursprünge (1777) des Unternehmens Windler gehen auf den Instrumentenmacher und Bandagisten Joh. Gottfried Windler zurück. Sein Sohn Joh. Gottlob Windler gründete 1819 als Meister in der Mittelgasse 4 in Berlin seinen eigenen Betrieb. Nach dessen Tod 1838 übernahm Eduard Bornhagen die Leitung des Betriebs. Hermann Windler trat 1854 die Nachfolge seines Stiefvaters Bornhagen an: Windler, H., chirurgischer Instrumentenmacher und Bandagist, Mittelstr. 64, F. H. Windler, vorm. Ed. Bornhagen. Nach dem Tod des Vaters H. Windler 1893 übernahmen Georg und Max Windler das Geschäft. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft erfolgte 1921 (Hauptgeschäft: Friedrichstr. 133a, Zweiggeschäft: Motzstr. 69). Der Sohn von Georg Windler (1865-1928), Hans (1895 - ?), leitete vermutlich den Betrieb bis in die sechziger des 20. Jhd..
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